Der Heiratsantrag

Ein Heiratsantrag ist auch heute in der modernen Zeit für viele Paare vermehrt wieder eine Gelegenheit geworden, sich offiziell zueinander zu bekennen. Wir leben in einem Zeitalter, wo materielle Werte immer mehr an Bedeutung gewinnen und Stress oftmals an der Tagesordnung steht. Daher nutzen viele Menschen den Heiratsantrag und die damit verbundene Verlobung als Startpunkt, um sich ganz bewusst ein gemeinsames Leben nach ihren eigenen Vorstellungen mit dem Partner aufzubauen. Beziehungen, die vorher zwar auf partnerschaftlicher, aber nur freundschaftlicher Ebene geführt wurden, erhalten so eine solide Basis. Ein Heiratsantrag ist unbedingt als auch als Liebesbeweis zu verstehen.

Einige Fakten sprechen daher besonders für einen durchdachten Antrag:

  • 5 von 6 Männern machen kniend einen Heiratsantrag
  • In 9 von 10 Fällen stellt der Mann die alles entscheidende Frage
  • Kultuvierte Kreativität ist bei Heiratsanträgen sehr gefragt

Mit einem angemessenen Heiratsantrag machen Sie Ihrem Partner ein Kompliment

Wer einen solchen Antrag machen möchte, hat in der Regel seinen Traumpartner gefunden. Er tut auf diesem Weg den ersten Schritt in ein gemeinsames Leben. Für diesen besonderen Anlass gibt es keinen festgelegten Rahmen. Wichtig ist, dass jeder es für sich und seinen Partner ganz individuell so wundervoll und unvergesslich wie möglich gestaltet. Je nach den eigenen Interessen, Vorlieben und Ansprüchen kann es dabei die unterschiedlichsten Varianten geben. Dem einen gefällt am besten ein romantischer Antrag bei einem guten Essen, ruhiger Musik und schummerigem Kerzenlicht. Für den nächsten ist zum Beispiel eine romantische Kutschfahrt der allergrößte Traum.

Wie könnte ein fantasievoller Heiratsantrag aussehen?

Heiratsantrag zwischen Mann und Frau

Der Fantasie sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt und Möglichkeiten gibt es genug: Ob ein verträumtes Picknick im Wald, eine ruhige Bootsfahrt auf einem einsamen See oder die schlichte Zweisamkeit in den eigenen vier Wänden. Manche wünschen sich für diesen besonderen Anlass auch gar nicht, mit ihrem Partner alleine zu sein. Sie sind stolz und glücklich und würden ihre Freude am liebsten mit der ganzen Welt teilen. Deshalb kann natürlich auch ein Rahmen mit mehr Publikum gewählt werden.

Der eine oder andere Heiratsantrag wurde zum Beispiel auf der großen Bühne eines Konzertes oder einer Disko ausgesprochen. Ganz Kreative können sich auch ein Flugzeug mieten und ihre Frage des Lebens auf einem Banner durch die Luft ziehen lassen.

Die meisten Menschen besiegeln ihre Verlobung auch visuell in Form von Ringen. Hier gilt es für denjenigen, der sich für den Antrag entschlossen hat, sich vorher um die Auswahl der gewünschten Schmuckstücke zu kümmern. Es soll am großen Tag schließlich keine Pannen geben. Wichtig ist nur, sich für diese wohl wichtigste Frage des Lebens genau vorzubereiten, wenn man vor seinem Traumpartner auf die Knie sinkt und es dann heißt: Möchtest Du mich heiraten?

Dies sei wirklich als großer und verantwortungsvoller Schritt in eine schöne und gemeinsame Zukunft zu verstehen.

Wer macht den Heiratsantrag und wann?

Wenn man sich wirklich liebt, dann spielt es keine Rolle, wer wem den Heiratsantrag macht. Die Hauptsache ist, dass er vom Herzen kommt und ernst gemeint ist. Wenn man jedoch nach der guten alten Tradition geht, dann bestehen die meisten Damen darauf, den Antrag von dem Mann zu bekommen. Und das am besten auf den Knien mit roten Rosen in der Hand und einem Verlobungsring versteckt im Hemd. Jedoch sollte es nicht irgendein Antrag sein, sondern schon etwas besonderes. Schließlich soll er ja noch ewig in Erinnerung bleiben. Den richtigen Zeitpunkt für einen Heiratsantrag gibt es selten. Viele Paare gehen eher nach dem Gefühl, meist dann, wenn die Liebe stark genug oder auch Kinder im Spiel sind. Doch auch aus finanziellen Gründen, gerade in steuerlicher Hinsicht, wird heutzutage gerne der Bund fürs Leben geschlossen.

Heiratsantrag richtig stellen

Der Heiratsantrag gehört zu einer Hochzeit, wie die Butter auf das Brot. Wie er jedoch gestellt wird, ist reine Geschmackssache. Dennoch sollte er persönlich von Angesicht zu Angesicht gemacht werden. Ob klassisch mit Rosen, originell und romantisch vor einer Kino-Kulisse oder mit einem Fallschirmsprung aus luftiger Höhe, Möglichkeiten für den passenden Antrag gibt es viele. Oftmals ist es so, dass der Antragsteller den Heiratsantrag lange vorbereitet und meist auch die engsten Freunde und Verwandte mit einweiht. Sie stehen in dieser Zeit meist als Alibi zur Seite, so dass der oder die Glückliche nichts davon mitbekommt.

Die Hand des Liebsten anzuhalten, bedeutet für den Antragsteller eine Menge Mut, vermischt mit ganz viel Herzklopfen. Schließlich wird dieser Moment sehr emotional und gefühlvoll werden. Zum Verloben sind auch bestimmte Tage, wie beispielsweise der Jahrestag des Paares, sehr beliebt. Doch auch gerade an Festtagen, wo die ganze Familie versammelt ist, ist das Hand anhalten sehr beliebt. Mit einem hübschen Verlobungsring wird das Versprechen meist gerne besiegelt. Für den passenden Heiratsantrag steht die Romantik hoch im Kurs, mit viel Stil und Klasse. Rosen, Kerzen, romantische Musik oder auch ein leckeres Candlelight-Dinner sind nur einige von vielen Möglichkeiten, um diesen Moment in ewiger Erinnerung festzuhalten.

Heiratsantrag vor Publikum – Hauptsache mit viel Gefühl

Wo und wie die Frage aller Fragen statt findet, ist jedem selbst überlassen und hängt ganz alleine vom Antragsteller ab. Ob vor ein Dutzend Publikum oder ganz persönlich unter den Liebenden, wichtig ist nur, dass man sich dabei wohlfühlt. Schlecht wäre es nur, wenn die Person den Antrag mit einem „Nein“ beantwortet und die Situation dadurch in einem Desaster endet. Dann steht nicht nur der Antragsteller enttäuscht da, auch das Publikum würde dumm aus der Wäsche gucken. Deshalb ist es sehr überlegenswert, ob der Heiratsantrag alleine oder unter Gästen stattfinden soll. Mag sie es vielleicht lieber in ruhiger Zweisamkeit oder traditionell unter Familie und besten Freunden? Auch die Frage ist vorher gut zu bedenken, denn auch die Person hat das Recht, sich bei dem Antrag wohl zu fühlen. Aber meist ist es so, dass man sich eh schon lang genug kennt, um zu entscheiden, was dem anderen gut tut und was ihm gefällt.