Was ist eine Hochzeitszeitung?
Eine Hochzeitszeitung ist eine Art Manuskript, die das Brautpaar
auf stilvoll-lustige Art vorstellen, darstellen.
Idealerweise machen die Personen eine Hochzeitszeitung, die das
Brautpaar besonders gut kennen. Dass können Geschwister oder
besonders gute, langjährige Freunde sein. Also Personen, die
vielleicht das eine oder andere kleine Geheimnis von Braut oder
Bräutigam kennen.
Gemeinsam kann man Inhalte, Fotos, lustige Geschichten
zusammentragen.
Eine Hochzeitszeitung, die etwas hermacht, bereitet ziemlich viel
Arbeit und man sollte nicht zu spät damit anfangen. Denn sonst geht
aufgrund des Zeitmangels der Charme dieser Zeitung verloren.
Wie wird so eine Hochzeitszeitung angefertigt, was gehört
rein, was nicht?
Da die Hochzeitszeitung in erster Priorität als Erinnerung für das
Brautpaar geschrieben wird, sollte das Ursprungswerk auf schönem
Papier gefertigt sein. Wer sich die Mühe machen will und eine
klare, schöne Schrift hat, der sollte dieses Talent nutzen und eine
hangeschriebene Zeitung erstellen.
Die Inhalte sollten grundsätzlich nie zu lang sein. Pro Thema
ungefähr eine DIN A 4 Seite.
Man kann chronologisch beginnen, zum Beispiel die Kindheiten des
Brautpaares von den Eltern, vielleicht sogar von Mitschülern und
Lehrern erfragen, geschmückt mit kleinen Kuriositäten (welches
Mädel stand nicht in den 80 Jahren auf David Hasselhoff oder andere
Stars, über die wir uns heute vielleicht gruseln, welcher Mann war
nicht Star Wars Fan und mindestens einmal als Darth Vader an
Fasching unterwegs) Fotos aus dieser Zeit sind allseits
beliebt.
Weiter geht´s auf die Kennlernphase. Wobei eventuelle
zwischenzeitliche Trennungen eher nicht eingehen sollte.
Etwas schwarzer Humor ein bißchen Ironie kann nicht schaden, es
darf aber auf keinen Fall jemand gänzlich lächerlich gemacht
werden. Geschichten aus gemeinsamen Urlauben, kleine
Missgeschicke,alles gut verpackt in humorvolle Worte.
Wenn man die Hochzeitszeitung vorgefertigt und korrekturgelesen
hat, kann man es für das Brautpaar als Einzelstück auf besonders
schönem Papier mit allen Fotos anderen Beigaben fertigen. Dann
sollte man sich Gedanken um die Vervielfältigung machen.Hier kann
man sich an die Gästeliste halten und pro Paar ein Werk ausdrucken.
Es versteht sich von selbst, das Einzelpersonen ein eigenes Werk
erhalten.
Man sollte sich Kostenvoranschläge von Copy-Shops holen oder
eventuell die Seiten, die nur Text beinhalten selbst am Drucker
produzieren und nur die im Copy-Shop nachdrucken lassen, die Fotos
und andere, am Computer nicht selbst druckbare, Dinge
enthalten.
Als Bindung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Spiralbindung, wenn es etwas edler wirken soll. Hübsches Band,
vielleicht sogar einfaches Paketband mit Muscheln verziert.
Wie man die Hochzeitszeitung verteilen will, sollte vorher
feststehen. Bei Tischkarten kann pro Paar ein Exemplar ,mit Namen
versehen ,ausgelegt werden. Nach dem Dessert oder dann, wenn man
dem Brautpaar die Hochzeitszeitung feierlich übergibt, können sie
auch gut verteilt werden.
Man kann auch einen Teil der Kosten wieder reinholen, wenn die
Hochzeitszeitung am Eingang des Saales ausliegt und daneben ein
Sparschwein mit der Bitte um eine kleine Spende für die armen, in
den Ruin getriebenen, Hersteller des literarischen
Meisterwerkes.
