Hochzeit und Heirat Ratgeber
Hochzeit und Heirat
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Hochzeitsplanung

Die Terminplanung vor der Hochzeit ist sehr wichtig. Man sollte nichts dem Zufall überlassen bevor der gemeinsame Weg beginnt. Meist beginnen die Vorbereitungen schon 8 bis 10 Monate vorher! weiterlesen

 

Das Fest der Feste

Liebe - Romantik oder Wohlstand. Was sind die Grundlagen einer Ehe, besser einer guten Ehe. Wer bringt was ein, wer hat was verdient und was geschieht bei einer Scheidung? weiterlesen

 

Hochzeit weltweit

Man kann an den schönsten Orten der Welt heiraten, nur ist meine Ehe dann auch in Deutschland gültig. Was müssen wir beachten und wo gibt es die schönsten Hotels zum schmusen? weiterlesen

Hochzeitssprüche

Wo du hingehst, das will auch ich hingehen;
wo du bleibst, da bleibe ich auch.
Dein Volk ist mein Volk,
und dein Gott ist mein Gott.
(Ruth 1,16)

Wenn wir einander lieben, dann bleibt Gott in
uns, und seine Liebe ist in
uns vollendet.
(1. Johannesbrief 4,12)

Trausprüche

Ich bin das Brot des Lebens.
Wer zu mir kommt,
der wird nicht hungern;
und wer an micht glaubt,
der wir nie mehr Durst haben.
(Johannes 6,35)

Die Liebe sei ohne
Falsch. Hasst das Böse,
haltet fest am Guten.
Eure brüderliche
Liebe sei herzlich.
Einer komme dem
anderen mit
Ehrerbietung zuvor.
(Römerbrief 12,9)

Die Hochzeit - Das Fest der Feste

Gefeiert wurde die Hochzeit schon immer, ob nun aus Liebe oder aus Vernunft. Denn früher regelte die Hochzeit den Bestand und die Weitergabe des Vermögens. Zu Heiraten hieß: Wir gründen einen Hausstand!

So was wie die Romantik kam dann viel später hinzu. Heiraten, von der Sprache kühn zusammengefügt, entspricht dem nun mal keinem Naturgesetz. Monogame Lebensführung entwickelte sich erst langsam, meist in Verbindung mit religiösem Gedankengut. Dabei unterlag die Zweisamkeit stets ökonomischen Erwägungen. Frühzeitliche Sippen fanden über den Konsens der Ehe friedlich zueinander, Bauern und Kaufleute hielten ihre Wirtschaftgüter zusammen un der Adel bewahrte die Erbfolge - von Liebe oder von freier Wahl des künftigen Lebensgefährten keine Spur.

Und heute? Die Hochzeit hat sich erhalten, sie legitimiert die Partnerschaft als rechtmäßig geführte Ehe. So tauschten römische Brautleute Ringe und gaben sich als Zeichen der Treue die Hand. Gingen Brautpaar und Hochzeitsgesellschaft zum Haus des Bräutigams, streute dieser Nüsse unters Volk, um die Zeugung vieler Nachkommen zu begünstigen. Des weiteren sollte das Gelübde den Mann (sonst ja eher Jäger und Sammler) zur ehelichen Treue verpflichten und die Ehe bis zum Tod bestehen.

Das Motiv des finanziellen Vorteils hat also nichts an Bedeutung verloren, auch wenn es am "schönsten Tag des Lebens" eher im Hintergrund bleibt. Die Eheringe symbolisieren Liebe und Treue der Vermählten. Blau steht in der Bibel für Reinheit und Treue, heute oft durch das blaue Strumpfband vertreten. Das englische Original stammt aus der Zeit der Viktorianer und lautet: "Something old, something new, something borrowed, something blue and a silver sixpence in your shoe."

Den silbernen Sixpence im Schuh unterschlägt die deutsche Fassung, und damit immerhin das Symbol des Wohlstands. Drum prüfe, wer sich ewig bindet"

Hochzeit

Heirat und Hochzeit BrautpaarDie Hochzeit, der schönste Tag im Leben. Schon das Wort beweist, um was für ein ausserordentliches Ereignis es sich handelt. Wieviel musste nicht geschehen, dass es wirklich soweit kommt? Kennenlernen, sympathisch und sich anziehend finden, lange Gespräche und viel Liebe. Und nun ist es soweit, den Schritt will man gemeinsam wagen.

Die Wette gilt, der Tag ist zu planen. Welcher Termin ist der geeigneste und, auch wenn es ein wenig nach Aberglauben klingt, der glückverheissendste. Wie soll die Hochzeit celebriert werden, nur standesamtlich oder will man auch den kirchlichen Segen? Vorschläge der Eltern oder anderen Verwandten, Trauzeugen? Lassen Sie sich helfen. Sie werden sich wundern, wieviele originelle Anregungen aus Ihrem Freundeskreis kommen! Wohin geht die Hochzeitsreise? Sind alle notwendigen Dokumente parat, welchen Namen möchte man tragen? Restaurant, Gäste, Fotograf, Urlaubsantrag, Hochzeitkleid, Trauringe etc..
Liebende gehen zusammen durch dick und dünn, sind bereit alles gemeinsam zu meistern. Dennoch ist auch der rechtliche Aspekt, den eine Heirat nun mal mit sich bringt, zu beachten, zu diskutieren und zu klären: Ist ein Ehevertrag sinnvoll? Bringt der Partner Kinder mit in die Ehe? Bei binationalen Paaren sollte auch die rechtliche Situation des Heimatlandes des Partners bekannt und rechtlich geklärt sein, auch mit dessen Familie. Obwohl es oft nicht gerne wahrgenommen wird, eine Hochzeit verbindet immer auch zwei Familien.

Um bei all diesen Vorbereitungen nicht den Überblick zu verlieren, bietet es sich an, eine zeitlich gestaffelte Liste zu erstellen. Ein notwendiger „Spickzettel“, der abgehakt und gegebenfalls ergänzt werden kann. Diese Liste dient auch gleich dazu, eine Kostenaufstellung zu erarbeiten, welche nicht zu knapp oder rosarot erstellt werden sollte. Das Budget muss stimmen. Es ist besser im Vorfeld einige Abstriche zu machen, als später ungedeckte Zahlungen auf dem Tisch zu haben.

Wenn alles, soweit es eben geht, geklärt ist, kann man gemeinsam an die Ausführung gehen. Tun Sie dies ohne Stress und gönnen Sie sich zwischendurch auch ein wenig Zeit zum Luft holen. Nehmen Sie sich mal ein Wochenende frei von allem Trubel. Hilfe von Freunden und Verwandten wird gewiss angeboten und ist auch erwünscht. Denn es ist nicht möglich, jede Kleinigkeit selbst zu erledigen.
Nach all dieser Vorfreude wird die Hochzeit zu einem gelungenen und vor allem glücklichen Tag werden. Überraschungen kommen sicherlich, trotz bester Planung, noch ganz von selbst, sind nicht zu vermeiden und wohl auch nicht erwünscht. Denn ist nicht die Liebe eine einzige grosse Überraschung.

Türkische Hochzeit

Die türkische Hochzeit wird bis heute als ein grosses Fest gefeiert. Nicht selten dauert so eine Hochzeit mindestens 3 Tage und 3 Nächte. So jedenfalls wird sie bis heute in der Türkei gefeiert. Allein die Vorbereitungen sind so aufwendig, das sich die Frauen davon furz vorher erholen müssen. Durch die alte türkische Tradition ist der Ablauf Hochzeit genau festgelegt und wird auch nicht verändert werden. Traditionell bringt der Mann das Wohnzimmer, die Frau die Küche und das Schlafzimmer mit in die Ehe. Bei der türkischen Hochzeit geht es auch heute noch um die Familienehre und es darf an nichts nicht gespart werden. Deshalb geben sich die türkischen Familien in der Ausstattung der Hochzeit und bei den Geschenken oftmals sehr großzügig, auch wenn die Familien oftmals arm sind und sie eigentlich nur wenig besitzen. Eine traditionelle türkische Hochzeit beginnt an einem Montag, selbst daran hat sich in der heutigen Zeit nichts geändert.
So wird auf dem Lande auf alle Fälle noch immer nach dieser Tradition gefeiert. In den grossen Städten wie Istanbul oder auch Ankara, werden diese Sitten schon lange nicht mehr so streng genommen. Dort setzt sich auch bei der Hochzeit mehr und mehr das europäische Muster durch.

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